Anstatt beim Staat die Ausgaben zu senken, will der Kanton mehr Einnahmen generieren. Daher hat die Regierung und die Mehrheit des Kantonsrates den Pendlerabzug ab dem Jahr 2016 auf ein GA 2. Klasse im Betrage von Fr. 3.655..beschränkt. Damit wird einmal mehr der Mittelstand zur Kasse gebeten.

Als Co-Präsidentin des überparteilichen Komitees habe ich mich für das Referendum eingesetzt und Unterschriften gesammelt. Am kommenden 15. November 2015 stimmt der Souverän über den Kantonsratsbeschluss XI. Nachtrag zum Steuergesetz ab.

Die Beschränkung des Pendlerabzugs betrifft alle Arbeitnehmenden, welche pro Tag für einen Arbeitsweg mit dem Auto mehr als 11.3 km zurücklegen müssen. Dies sind zum Beispiel Wege von Amden nach Bilten, von Goldingen nach Kaltbrunn oder von Schänis nach Schmerikon. Die meisten Arbeitnehmenden, die mit dem Auto zur Arbeit pendeln, sind darauf angewiesen, sei dies, weil sie keinen ÖV-Anschluss in der Nähe haben, das Pendeln mit dem ÖV viel länger dauern würde oder weil ihr Arbeitsbeginn oder Arbeitsende ausserhalb der ÖV-Zeiten liegt. Direkt betroffen sind Angestellte des öffentlichen Verkehrs, die vor der Fahrt des ÖV am Arbeitsplatz sein müssen, Arbeitnehmende in der Industrie mit Schichtbetrieb, Mitarbeitende in der Gastronomie mit unregelmässigen Arbeitszeiten, aber auch viele Angestellte im Gesundheitswesen. Diese Beschränkung ist diskriminierend gegenüber unserer Landbevölkerung.

Mit einer weiteren Steuererhöhung wird unser Linthgebiet unattraktiv und im interkantonalen Vergleich mit unserem Nachbarkanton Schwyz nochmals enorm geschwächt. Der Kanton Schwyz will den Pendlerabzug auf kantonaler Ebene nicht beschränken.

Es reicht mit der Abzockerei . der Mittelstand ist nicht die Milchkuh der Nation. Deshalb stimme ich klar NEIN zum XI. Nachtrag zum Steuergesetz.

Marianne Steiner, Kaltbrunn

Erektilní dysfunkcečasté nás na celý život, a na rozdíl od toho, co bylo dříve. Vzhledem k že, že je možné účinně bojovat proti nepřijetí těžký rozhodnutí. Nejsou potřebné. No, to je celý.